Was ist Psychotherapie?

 

      Psychotherapie ist

  • ein Heilberuf für psychische Erkrankungen, dessen Ausübung das österreichische Psychotherapiegesetz regelt
  • Krankenbehandlung = Behandlung psychischer Leidenszustände auf Basis eines psychologischen Behandlungskonzepts

  • Hilfe für die Seele
  • Wesentliche Bedeutung kommt der auf gegenseitiger Wertschätzung beruhenden Beziehung zwischen dem Klienten und  dem Therapeuten zu

 

Wozu (dient) Psychotherapie?

       Psychotherapie ist sinnvoll, wenn

  • Ihre Seele leidet, Sie sich psychisch instabil fühlen und Sie Ihren seelischen Leidenszustand und Ihre Schwierigkeit(en) nicht mehr allein oder mit Hilfe von Familie und Freunden bewältigen können – Sie sich bei Problemen oder Konflikten hilflos und ohnmächtig fühlen und „einfach nicht mehr weiter wissen“
  • Wenn Ihre Lebensqualität und Ihre Arbeits- und Beziehungsfähigkeit bereits über einen längeren Zeitraum beeinträchtigt sind

  • Sie immer wieder in die gleichen seelischen Fettnäpfchen treten und sich die Frage stellen, warum gerade Ihnen und (nur) Ihnen immer wieder so etwas passiert

  • Sie etwas an sich und in Ihrem Leben verändern möchten und bereit sind, sich mit Ihren Gefühlen und Ihrem inneren Erleben offen auseinander zu setzen

     Eine psychotherapeutische Behandlung kann

  • Ihre seelischen Leidenszustände lindern oder sogar heilen
  • Ihnen in Lebenskrisen helfen

  • Aus Ihrer Sicht unerwünschte Verhaltensweisen oder Einstellungen ändern

  • Sie dabei unterstützen, sich (wieder) körperlich spüren zu lernen

  • Vertrauen in Beziehungen aufbauen und die Beziehungsfähigkeit fördern

  • Ihre Lebensqualität durch Verbesserung Ihrer Arbeits- und/oder Beziehungsfähigkeit wieder herstellen

  • Ihr Selbstwertgefühl stärken

  • Sie Lebendigkeit, Vitalität und Freude empfinden lassen

     Psychotherapie ist auch förderlich, wenn

  • Sie Ihre Beziehung zu sich selbst verändern
  • Sie sich persönlich weiterentwickeln und dabei ihr Selbstwertgefühl und ihre Lebensfreude steigern möchten
  • Sie Ihre Beziehung zu anderen Menschen verändern möchten

 

Psychotherapie entlastet Sie in einer für Sie belastenden Lebenssituation, da wir in einem fortlaufenden Prozess gemeinsam Ziele, Strategien und Lösungen im Hinblick auf Ihre psychischen Schwierigkeiten finden und festhalten. Durch das Bewusstmachen von eigenen Denk-, Fühl- und Verhaltensweisen erlangen Sie einen objektiven und klaren Blick auf ihre Situation. Durch  wachsende Bewusstheit lernen Sie die Welt so mit Ihren eigenen Augen zu sehen.

In einer vertrauensvollen, wertschätzenden therapeutischen Beziehung fühlen Sie sicher und geschützt und können so auch Problematisches direkt ansprechen, Neues ausprobieren und Gefühle und Bedürfnisse wahrnehmen und zeigen.

Sie lernen sich selbst zu mögen. Dadurch gewinnen Sie (wieder) Kraft und Lebensfreude.

Im Zuge Ihrer Entwicklung dorthin geht es u.a. auch um das Testen neuer  Verhaltensweisen im Alltag. Sie lernen sich dabei selbst zu spüren und zu beobachten. Das Erreichen Ihrer Ziele zeigt sich dann in den einzelnen konkreten Veränderungsschritten. Sie reflektieren über in der therapeutischen Beziehung Erfahrenes und gelangen zu mehr Selbsterkenntnis.

Die Begegnung mit einem verstehenden Gegenüber, das Teilen, Reflektieren und Angenommen–Werden so wie Sie sind, ermöglicht Ihnen Veränderungen in sich selbst zu finden und zu verwirklichen. In der Therapie gemachte positive Beziehungserfahrungen können Sie natürlich gerne als Muster für die Gestaltung Ihrer zukünftigen Beziehungen mitnehmen.

Wertschätzende Kommunikation aktiviert Ihre Selbstheilungskräfte und  setzt  Heilungs- und Wachstumsprozesse in Gang. Dadurch werden Veränderungen und Neuentscheidungen möglich.

Sie gelangen zu einem eigenverantwortlichen Umgang mit sich und anderen und können zu sich sagen: Ich bin OK, ich mag mich, so wie ich bin !

  

Wann hilft Psychotherapie?

       Generell

  • wenn Sie das Gefühl haben, mit einer Situation nicht fertig zu werden
  • wenn eine Veränderung nötig ist, aber allein nicht gelingen will

  • wenn äußere Lebensprobleme Sie so unter Druck setzen, dass Körper und Seele mit Krankheit reagieren
  • in jedem Lebensalter

    Insbesondere bei Ihre Lebensqualität einschränkenden seelischen und körperlichen Leidenszuständen, oft             verbunden mit belastenden Gedanken und Gefühlen, wie

  • Angst(störungen): Sie haben Angst im Kontakt mit Menschen, vor hohen Türmen, in engen Räumen (wie U-Bahn, Aufzug), auf weiten Plätzen. Sie meiden Menschenansammlungen
  • Panikattacken: Sie leiden unter Unruhe, innerer Anspannung, Herzrasen und der Angst sterben zu müssen
  • Zwänge (Zwangsgedanken als immer wiederkehrendes Grübeln; Zwangshandlungen wie dem Drang, sich immer wieder waschen zu müssen. Sie müssen Rituale wie Händewaschen, Auf- und Zusperren, Lichtkontrollieren oder Ähnliches ständig wiederholen, obwohl Sie das nicht wollen)
  • affektive Störungen wie z.B. Depressionen oder bipolare affektive Störungen
  • Suizidgedanken/Suizidversuch (wenn Sie keinen Ausweg, kein Licht im Tunnel mehr sehen)
  • Traumatisierungen - Sie sind Opfer körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalt
  • Erkrankungen des schizophrenen Formenkreises 
  • Persönlichkeitsstörungen, wie z.B. Borderline
  • Sucht (Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten, Essen, Spielen, Drogen usw.)
  • somatopsychische Erkrankungen  (=körperliche Krankheiten, die mit ungelösten, belastenden psychischen Problemen zusammenhängen bzw. sich auf die Psyche auswirken und zu psychischen Störungen führen  z.B. Hautkrankheiten, rheumatische Erkrankungen, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, zahlreiche Schmerzstörungen, Autoimmunstörungen wie z.B. chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Migräne, Asthma bronchiale, Bluthochdruck, Allergien, Essstörungen - Ihr Denken kreist ständig um das Essen oder das Abnehmen: Bulimie (Ess- und Brechsucht), Anorexie (Magersucht), Binge-Eating (Fettsucht),  Krebs, AIDS, koronare Herzkrankheiten, Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen, chronische Niereninsuffizienz, Epilepsie, Kopfverletzungen, Kopfoperationen und Erkrankungen des Gehirns
  • psychosomatische Erkrankungen (= psychische Störungen, die zu körperlichen Beschwerden führen. Eine kranke Seele äußert sich in körperlichen Leiden, wenn Sie sich häufig krank und erschöpft fühlen bzw. unter auch die Seele belastenden körperlichen Beschwerden leiden, die ärztliche Untersuchung aber keine körperlichen Ursachen zeigt, Sie also organisch gesund sind. Dazu zählen: 1. funktionelle Störungen = häufig psychisch (Denken und Gefühle) mitbedingte Beeinträchtigungen der körperlichen Funktionen ohne organische Ursachen, beruhen meistens auf einer Störung des autonomen (vegetativen) Nervensystems und äußern sich in Form von Symptomen wie Herzrasen, Atemnot, Schwitzen oder Magen-Darm-Beschwerden; 2. Befindlichkeitsstörungen, meist Kopf- oder Magenbeschwerden, Verspannungen = überwiegend psychisch oder psychosozial bedingte körperliche Symptome und Beschwerden bei gesunden Menschen ohne chronische Störungen des vegetativen Nervensystems, krankhafte Gewebeveränderungen oder Organschädigungen; 3. somatoforme Störungen: körperliche Symptome ohne ausreichende organische Ursache
  • Schlafstörungen (Ein- oder Durchschlafstörungen und reduzierte Leistungsfähigkeit)
  • länger andauernde körperliche oder seelische Leidenszustände wie z.B. Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Überlastung, Stress, gedrückte Stimmung, Mutlosigkeit, Niedergeschlagenheit
  • Schwierigkeiten mit Ihrer Sexualität, Ihrer sexuellen Orientierung oder Ihrer geschlechtlichen Identität
  • Selbstwertthemen (wie geringer Selbstwert, mangelndes Selbstvertrauen, Selbstzweifel, Schuldgefühle, Schwierigkeiten eine verbindliche Entscheidung zu treffen, Gefühle wie Ärger oder Wut auszudrücken oder „nein“ zu sagen)
  • Geringe Frustrationstoleranz

      Bei belastenden Lebenssituationen und Lebens(abschnitts)krisen wie

  • schwere oder chronische Erkrankungen

  • Unfälle

  • Verarbeitung von Fehlgeburten oder einer schwierigen Geburt

  • Belastungen in der Erziehung von Kindern

  • Sinnkrisen (Gefühle von Wertlosigkeit, Gedanken, dass alles sinnlos ist)

  • Midlifekrise

  • Pensionierung

  • Sterben - Tod – Trauer (Loslass- und Trauerbegleitung bei Verlust von Partner, Kindern, Eltern, Freunden)

       Bei Beziehungsthemen wie  

  • schwierige und Kräfte raubende Beziehung      
  • Probleme, Konflikte und Krisen in der Partnerschaft

  • verletzende Kommunikation - „nicht mehr miteinander reden können"

  • Bedürfnis nach mehr Zärtlichkeit

  • Probleme in der Sexualität (bspw. sexuell lustlos oder unbefriedigt sein)

  • individuelle Paarprobleme       

  • belastende Erlebnisse in Beziehungen

  • Beziehungskrisen/Trennung//Scheidung/Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern
  • Familienkrisen

  • Beziehungsprobleme mit Freunden
  • Probleme im Kontakt mit anderen Menschen

     Bei Arbeitsthemen wie

  • Konflikte in und bei der Arbeit mit Arbeitskollegen oder Vorgesetzten
  • Arbeitssucht, Burnout – zu hoher Leistungsanspruch an sich selbst

  • Unter- oder Überforderung
  • Mobbing

  • Verlust des Arbeitsplatzes

  

Wozu dient das Erstgespräch?

  • Einem ersten Kennenlernen und einer Abschätzung, ob eine gemeinsame Arbeit für uns beide vorstellbar ist
  • Zur Feststellung gegenseitiger Sympathie. Eine therapeutische Beziehung kann nämlich nur dann hilfreich sein, wenn sich Klient und Therapeut  - wir uns - „gut riechen können“ und Sie sich vorstellen können, mit mir über Ihre innersten Wünsche, Ängste, Phantasien etc. offen und unzensiert zu sprechen

  • Zur Erfassung Ihrer Schwierigkeit und zur Klärung, ob eine Psychotherapie dafür eine sinnvolle Behandlung darstellen kann

  • Zur Festlegung der technischen Rahmenbedingungen, wie Therapiesetting, Honorar, Absageregelung etc.

    

Wie lange dauert Psychotherapie?

 

Die Dauer der Therapie hängt von Ihren Themen und Schwierigkeiten ab, die Sie mit in die Therapiestunden bringen. Sie ist also individuell verschieden. Von einem Ausmaß von einigen Stunden bis zu einigen Jahren ist hier alles möglich.

In der Regel vereinbare ich daher mit meinen Klienten ein gewisses Ausmaß an Stunden und einen Ist-Zustands-Check. Bei Interesse setzen wir die Therapie fort und vereinbaren weitere Stunden.

Meistens beginnt eine Einzelpsychotherapie mit einer wöchentlichen Einheit zu je 50 Minuten, Abweichungen davon sind natürlich möglich.

Ist der Veränderungsprozess abgeschlossen, bestärkt Sie das bewusste Lösen unserer Beziehung in  einem Tempo, das für Sie gut passt, in Ihrem Gefühl für Ihre eigenen Fähigkeiten.

   

 

Was ist TA - Coaching ?

 

Keine Krankenbehandlung

Hilfe zur Selbsthilfe unter Anwendung von Methoden der Transaktionsanalyse

Die Begleitung gesunder Menschen im Einzel- und im Gruppensetting bei Schwierigkeiten/Problemen sowohl im beruflichen als auch privaten Bereich (wie Beziehungskonflikte, Lebenskrisen) oder zur Persönlichkeitsentwicklung (auch als Selbsterfahrung bezeichnet)

Unterstützung beim Finden von Lösungen sowie bei der Erarbeitung und Umsetzung von Lösungsschritten, um vereinbarte und festgelegte Ziele zur Lösung von Schwierigkeiten/Problemen im beruflichen und/oder im privaten Bereich zu erreichen und dadurch das eigene innere Gleichgewicht wiederzufinden

Betrifft alle Themen, die Einfluss auf den beruflichen Erfolg und das persönliche Wohlbefinden haben

 

Häufige Themen im beruflichen Kontext

 

Schwierigkeiten mit Vorgesetzten

Gefühl der Überforderung in der aktuellen beruflichen Situation

(drohender) Jobverlust

Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung – Neuorientierung und damit verbundene Ängste

Karriereplanung

Gestaltung der Führungsrolle

Bearbeitung und Lösung von Problemen, die durch die Organisationsstruktur und -entwicklung betreffende 

Maßnahmen entstehen, z.B. Integration von neuen oder Wegfall von Mitarbeitern

Management von Veränderungsprozessen und Bewältigung von organisatorischen Krisensituationen

Umgang mit veränderten beruflichen Anforderungen oder schwierigen Situationen

Umgang mit Konflikten, mit Machtkämpfen

Teamarbeit (Konflikte im Team, Verbesserung der Teamarbeit etc.)

 

Reflexion der eigenen Sicht im Umgang mit Situationen oder Mitarbeitern, Auflösung von Vorurteilen

Verbesserung der sozialen, der Management- und der Führungskompetenzen

Selbstmanagement  z.B. bei mangelhafter Zeitplanung, Arbeitssucht und Fehlen von Entspannungsphasen

 

Häufige Themen im privaten Kontext

 

Persönliche Krisensituationen

Selbstwertthemen wie Selbstzweifel, Versagensängste, mangelndes Selbstvertrauen

Beziehungskonflikte; Verlust von familiären Beziehungen

 

 

Wozu dient TA - Coaching ?

 

Ihrer Weiterentwicklung und Veränderung im persönlichen oder beruflichen Kontext

 Der Wiederherstellung Ihrer Lebensqualität durch

  • das Gewinnen einer neuen Sicht der Dinge und das Finden neuer Wege (aus der inneren Einsamkeit)
  • Stressausgleich
  • die Aktivierung Ihrer Ressourcen im Wege des Bewusstmachens und Nutzens Ihrer Stärken
  • das Entwickeln und Ausprobieren neuer Fähigkeiten

 

 

 

Telefon: +436763634412

Email: praxis@psychotherapie-ukepplinger.at

Praxis für Psychotherapie, Rechte Wienzeile 163/41, 1050 Wien