Was ist Psychotherapie?

  • ein Heilberuf für psychische Erkrankungen (vgl. das österreichische Psychotherapiegesetz)
  • eine Krankenbehandlung = Behandlung psychischer Leidenszustände auf Basis eines psychologischen Behandlungskonzepts
  • Hilfe für die leidende Seele

Wozu Psychotherapie?

        Psychotherapie ist sinnvoll, wenn

  • Sie sich psychisch instabil fühlen und Ihre Schwierigkeit(en) nicht mehr allein bewältigen können
  • Sie sich bei Problemen/Konflikten hilflos fühlen und „nicht mehr weiter wissen“
  • äußere Lebensprobleme Sie so unter Druck setzen, dass Körper und Seele mit Krankheit reagieren
  • Sie etwas an sich und in Ihrem Leben verändern möchten

  • Sie bereit sind, sich mit Ihren Gefühlen und Ihrem inneren Erleben offen auseinander zu setzen

       Eine psychotherapeutische Behandlung kann

  • Ihre seelischen Leidenszustände lindern oder sogar heilen
  • Ihnen in Lebenskrisen helfen

  • Aus Ihrer Sicht unerwünschte Verhaltensweisen oder Einstellungen ändern

  • Sie dabei unterstützen, sich (wieder) körperlich spüren zu lernen

  • Vertrauen in Beziehungen aufbauen und die Beziehungsfähigkeit fördern

  • Ihre Lebensqualität durch Verbesserung Ihrer Arbeits- und/oder Beziehungsfähigkeit wieder herstellen

  • Ihr Selbstwertgefühl stärken

  • Sie Lebendigkeit, Vitalität und Freude empfinden lassen

Wann hilft Psychotherapie?

        In jedem Lebensalter bei folgenden seelischen und körperlichen Leidenszuständen

  • Angst(störungen): Sie haben Angst im Kontakt mit Menschen, vor hohen Türmen, in engen Räumen (wie U-Bahn, Aufzug), auf weiten Plätzen. Sie meiden Menschenansammlungen
  • Panikattacken: Sie leiden unter Unruhe, innerer Anspannung, Herzrasen und der Angst sterben zu müssen
  • Zwänge (Zwangsgedanken als immer wiederkehrendes Grübeln; Zwangshandlungen wie dem Drang, sich immer wieder waschen zu müssen. Sie müssen Rituale wie Händewaschen, Auf- und Zusperren, Lichtkontrollieren oder Ähnliches ständig wiederholen, obwohl Sie das nicht wollen)
  • affektive Störungen wie z.B. Depressionen oder bipolare affektive Störungen
  • Suizidgedanken/Suizidversuch (wenn Sie keinen Ausweg, kein Licht im Tunnel mehr sehen)
  • Traumatisierungen - Sie sind Opfer körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalt
  • Erkrankungen des schizophrenen Formenkreises 
  • Persönlichkeitsstörungen, wie z.B. Borderline
  • Sucht (Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten, Essen, Spielen, Drogen usw.)
  • somatopsychische Erkrankungen  (=körperliche Krankheiten, die mit ungelösten, belastenden psychischen Problemen zusammenhängen bzw. sich auf die Psyche auswirken und zu psychischen Störungen führen  z.B. Hautkrankheiten, rheumatische Erkrankungen, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, zahlreiche Schmerzstörungen, Autoimmunstörungen wie z.B. chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Migräne, Asthma bronchiale, Bluthochdruck, Allergien, Essstörungen - Ihr Denken kreist ständig um das Essen oder das Abnehmen: Bulimie (Ess- und Brechsucht), Anorexie (Magersucht), Binge-Eating (Fettsucht),  Krebs, AIDS, koronare Herzkrankheiten, Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen, chronische Niereninsuffizienz, Epilepsie, Kopfverletzungen, Kopfoperationen und Erkrankungen des Gehirns
  • psychosomatische Erkrankungen (= psychische Störungen, die zu körperlichen Beschwerden führen. Eine kranke Seele äußert sich in körperlichen Leiden, wenn Sie sich häufig krank und erschöpft fühlen bzw. unter auch die Seele belastenden körperlichen Beschwerden leiden, die ärztliche Untersuchung aber keine körperlichen Ursachen zeigt, Sie also organisch gesund sind. Dazu zählen: 1. funktionelle Störungen = häufig psychisch (Denken und Gefühle) mitbedingte Beeinträchtigungen der körperlichen Funktionen ohne organische Ursachen, beruhen meistens auf einer Störung des autonomen (vegetativen) Nervensystems und äußern sich in Form von Symptomen wie Herzrasen, Atemnot, Schwitzen oder Magen-Darm-Beschwerden; 2. Befindlichkeitsstörungen, meist Kopf- oder Magenbeschwerden, Verspannungen = überwiegend psychisch oder psychosozial bedingte körperliche Symptome und Beschwerden bei gesunden Menschen ohne chronische Störungen des vegetativen Nervensystems, krankhafte Gewebeveränderungen oder Organschädigungen; 3. somatoforme Störungen: körperliche Symptome ohne ausreichende organische Ursache
  • Schlafstörungen (Ein- oder Durchschlafstörungen und reduzierte Leistungsfähigkeit)
  • länger andauernde körperliche oder seelische Leidenszustände wie z.B. Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Überlastung, Stress, gedrückte Stimmung, Mutlosigkeit, Niedergeschlagenheit
  • Schwierigkeiten mit Ihrer Sexualität, Ihrer sexuellen Orientierung oder Ihrer geschlechtlichen Identität
  • Selbstwertthemen (wie geringer Selbstwert, mangelndes Selbstvertrauen, Selbstzweifel, Schuldgefühle, Schwierigkeiten eine verbindliche Entscheidung zu treffen, Gefühle wie Ärger oder Wut auszudrücken oder „nein“ zu sagen)
  • Geringe Frustrationstoleranz

        Bei belastenden Lebenssituationen und Lebens(abschnitts)krisen wie

  • schwere oder chronische Erkrankungen

  • Unfälle

  • Verarbeitung von Fehlgeburten oder einer schwierigen Geburt

  • Belastungen in der Erziehung von Kindern

  • Sinnkrisen (Gefühle von Wertlosigkeit, Gedanken, dass alles sinnlos ist)

  • Midlifekrise

  • Pensionierung

  • Sterben Tod Trauer (Begleitung beim Loslassen und Trauern bei Verlust von Partner, Kindern, Eltern

        Bei Beziehungsthemen wie  

  • schwierige und Kräfte raubende Beziehung      
  • Probleme, Konflikte und Krisen in der Partnerschaft

  • verletzende Kommunikation - „nicht mehr miteinander reden können"

  • Bedürfnis nach mehr Zärtlichkeit

  • Probleme in der Sexualität (bspw. sexuell lustlos oder unbefriedigt sein)

  • individuelle Paarprobleme       

  • belastende Erlebnisse in Beziehungen

  • Beziehungskrisen/Trennung//Scheidung/Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern
  • Familienkrisen

  • Beziehungsprobleme mit Freunden
  • Probleme im Kontakt mit anderen Menschen

       Bei Arbeitsthemen wie

  • Konflikte in und bei der Arbeit mit Arbeitskollegen oder Vorgesetzten
  • Arbeitssucht, Burnout – zu hoher Leistungsanspruch an sich selbst

  • Unter- oder Überforderung
  • Mobbing

  • Verlust des Arbeitsplatzes  

Wozu dient das Erstgespräch?

  • Einem ersten Kennenlernen
  • Einer Abschätzung, ob eine gemeinsame Arbeit für uns beide vorstellbar ist
  • Eine Psychotherapie kann nur hilfreich sein, wenn Sie bereit sind, mit mir über Ihre innersten Wünsche, Ängste, Phantasien etc. offen zu sprechen - dafür braucht es Sympathie
  • Der Erfassung Ihrer Schwierigkeit und der Klärung, ob eine Psychotherapie dafür eine sinnvolle Behandlung darstellen kann

  • Der Festlegung der technischen Rahmenbedingungen, wie Therapiesetting, Honorar, Absageregelung etc.    

Wie lange dauert Psychotherapie?

Einige Stunden bis einige Jahre, abhängig von Ihren Themen und Schwierigkeiten

In der Regel vereinbare ich mit meinen Klienten ein gewisses Ausmaß an Stunden

und einen Ist-Zustands-Check

Bei Bedarf vereinbaren wir dann weitere Stunden

Eine Einzelpsychotherapie findet gewöhnlich wöchentlich bzw. 14-tägig statt

Durch diese Kontinuität kann sich ein Therapieprozess entwickeln

 

Was ist TA-Coaching?

Keine Krankenbehandlung

Hilfe zur Selbsthilfe unter Anwendung von Methoden der Transaktionsanalyse

Begleitung bei Schwierigkeiten im beruflichen und/oder privaten Bereich 

Unterstützung bei Persönlichkeitsentwicklung (Selbsterfahrung)

 

Coaching hilft, wenn

  • Sie Ihre Beziehung zu sich selbst verändern
  • Sie sich persönlich weiterentwickeln und dabei ihr Selbstwertgefühl und ihre Lebensfreude steigern möchten
  • Sie Ihre Beziehung zu anderen Menschen verändern möchten

Häufige Themen im beruflichen Kontext

Schwierigkeiten mit Vorgesetzten

Gefühl der Überforderung in der aktuellen beruflichen Situation

(drohender) Jobverlust

Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung – Neuorientierung und damit verbundene Ängste

Karriereplanung

Gestaltung der Führungsrolle

Bearbeitung und Lösung von Problemen, die durch die Organisationsstruktur und -entwicklung betreffende 

Maßnahmen entstehen, z.B. Integration von neuen oder Wegfall von Mitarbeitern

Management von Veränderungsprozessen und Bewältigung von organisatorischen Krisensituationen

Umgang mit veränderten beruflichen Anforderungen oder schwierigen Situationen

Umgang mit Konflikten, mit Machtkämpfen

Teamarbeit (Konflikte im Team, Verbesserung der Teamarbeit etc.)

Reflexion der eigenen Sicht im Umgang mit Situationen oder Mitarbeitern, Auflösung von Vorurteilen

Verbesserung der sozialen, der Management- und der Führungskompetenzen

Selbstmanagement  z.B. bei mangelhafter Zeitplanung, Arbeitssucht und Fehlen von Entspannungsphasen

 

Häufige Themen im privaten Kontext

Persönliche Krisensituationen, Lebenskrisen

Selbstwertthemen wie Selbstzweifel, Versagensängste, mangelndes Selbstvertrauen

Beziehungskonflikte; Verlust von familiären Beziehungen

 

Wozu dient TA-Coaching ?

        Ihrer Weiterentwicklung und Veränderung im persönlichen oder beruflichen Kontext

        Der Wiederherstellung Ihrer Lebensqualität durch

  • das Gewinnen einer neuen Sicht der Dinge und das Finden neuer Wege (aus der inneren Einsamkeit)
  • Stressausgleich
  • die Aktivierung Ihrer Ressourcen im Wege des Bewusstmachens und Nutzens Ihrer Stärken
  • das Entwickeln und Ausprobieren neuer Fähigkeiten 

Telefon: +43 676 363 44 12

Email: praxis@psychotherapie-ukepplinger.at

Praxis für Psychotherapie, Paar- und Sexualtherapie, Neubaugasse 76/10, 1070 Wien