Die Methode transaktionsanalytischer Psychotherapie

Was ist die TA?

  

Die TA ist eine der in Ö anerkannten 23 psychotherapeutischen Schulen mit einer spezifischen Theorie und Erklärungsmodellen für menschliches Verhalten, zwischenmenschliche Beziehungen, Krankheitsursachen und Persönlichkeitsentwicklung.

Durch die dadurch aufgezeigten Wege wird Selbsterkenntnis, Veränderung, Gesundung und persönliches Wachstum ermöglicht, da gesundheitsschädigendes und entwicklungshemmendes Verhalten identifiziert und verändert werden kann.

 

Nach dem Behandlungskonzept der TA sind die, die Heilung ermöglichenden bzw. fördernden Prozesse bereits im Menschen vorhanden. Diese gilt es zu nutzen.

Zentral ist die Frage, wie sich ein Mensch in der therapeutischen Beziehung verhält, was er tut, denkt und fühlt, in seiner Beziehung zu sich selbst, den Mitmenschen und der Umwelt.

So betrachtet der Therapeut (Krankheits-) Symptome in ihrem Bezug zu den Bedürfnissen und Beziehungen des Menschen (Beziehungsmodell).

 

Die Transaktionsanalyse verbindet tiefenpsychologische mit verhaltenstheoretischen Ansätzen und kommt u.a. auch in der Pädagogik und in der Wirtschaft (Coaching) zum Einsatz.

 

Sie liefert Erklärungen für innere und lebensgeschichtliche Prozesse. Die TA untersucht und benennt menschliche Kommunikationsabläufe. Die Analyse von Kommunikationsprozessen macht zwischenmenschliche Beziehungen nachvollziehbar, Sprachmuster verständlich und ermöglicht dadurch die bewusste Änderung unbefriedigend verlaufender Gespräche.

 

Der Begründer der TA, der kanadisch-US-amerikanische Psychiater Eric Berne spricht von Ich-Zuständen, die durch zusammenhängende Denk-, Fühl- und Verhaltensweisen charakterisiert sind. Abgespeichertes Erleben von früher wird als „Kindheits-Ich-Zustand“ bezeichnet.

Das Erleben im „Hier und Jetzt“ wird dem „Erwachsenen-Ich-Zustand“ zugeordnet.

Wenn das Erleben dominiert ist von Einstellungen, Haltungen und Normen anderer Menschen, ist dies ein „Eltern-Ich-Zustand“.

Ausgehend von der Identifizierung des im Moment vorherrschenden Ich-Zustandes wird ein für die jeweilige Situation passendes Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster entwickelt.

 

Ein Schwerpunkt der transaktionsanalytischen Psychotherapie ist die Begegnung auf Augenhöhe: Ich bin OK - Du bist OK ! Die TA besagt, dass die Menschen von Grund auf in Ordnung „OK“ sind. Daraus folgt, dass sich auch Klient und Therapeut in ihrer therapeutischen Beziehung auf gleicher Ebene begegnen. Achtsamkeit und gegenseitige Wertschätzung ergeben sich daraus als wesentliche Beziehungspfeiler.

 

Vor allem in Stresssituationen können sich Menschen wie die Kinder verhalten, die sie einmal waren und sich auch so erleben. In solchen Situationen  können sie sich aber auch genauso wie ihre Eltern verhalten und so denken sowie Gefühle zeigen in der Art, wie das ihre Eltern getan haben. Abgesehen davon sind Menschen natürlich auch in der Lage auf ihre Umwelt im hier und jetzt angemessen zu reagieren und sie aus einer erwachsenen Position sachlich zu bewerten. Bildlich kann man diese 3 Ich-Zustände in einem Modell als Kreise darstellen.

 

Durch die transaktionsanalytische Vertragsarbeit werden Ziele der Behandlung festgelegt und der Stand der Zielerreichung immer wieder überprüft.

 

Was bringt Ihnen die TA?

 

Um Unklares klar zu machen und zur Selbsterkenntnis zu gelangen ist es wesentlich, dass Sie die (Überlebens)- strategien, die Sie als Kleinkind beschlossen haben und denen Sie als Erwachsene/r noch immer folgen, objektiv dahingehend überprüfen, ob Ihnen diese Strategien auch im hier und jetzt noch zielführend erscheinen. Zeigen Ihnen diese Wege nicht mehr den gewünschten Erfolg auf, können Sie sich frei und selbstbestimmt entscheiden, sich von diesen Lösungsmöglichkeiten zu verabschieden und neue Wege einzuschlagen. Wesentlich ist also, dass Sie mit meiner Unterstützung  ihre eigenen Lösungen und Antworten finden.

 

Der erste Schritt zu Veränderung und mehr Lebensqualität besteht also darin, dass Sie sich Ihre eigenen Gedanken, Verhaltensweisen und die damit verbundenen Gefühle, Ihr eigenes Erleben  bewusst machen. Indem Sie Ihren alten Mustern nicht mehr folgen, wählen Sie bewusst aus den Ihnen als Erwachsener zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aus.

 

Da die TA demnach auf Selbstbestimmtheit „Autonomie“ abstellt, ermöglicht Ihnen diese Methode (wieder) spontan zu sein, Intimität zu erleben und bewusst Verantwortung für Ihr eigenes Tun und Leben zu übernehmen.

 

Leicht verständliche TA-Modelle, wie z.B. das Modell der 3 Ich-Zustände unterstützen Sie dabei Ihre Schwierigkeiten zu verstehen und zu lösen. Sowohl ein gemeinsames Blicken auf das hier und jetzt als auch ein Rückblick auf Vergangenes ist möglich.

  

Sie lernen sich selbst und andere anzunehmen so wie Sie/die anderen sind, können Ihre Bedürfnisse und Gefühle offen aussprechen und dadurch auch mehr Lebensfreude erlangen.

 

Eine transaktionsanalytische Psychotherapie ermöglicht Ihnen z.B. Antworten auf folgende Fragen zu finden:  

 

Warum verhalte, denke und fühle ich so und nicht anders?

Wie gehe ich mit mir und anderen um (Partner, Kindern, Kollegen etc.) und wozu führt das?

Wie lasse ich mit mir umgehen?

Was passiert mir typischerweise immer wieder?

Wo wird das enden, wenn ich alles einfach so weiter laufen lasse?

Was sind meine Bedürfnisse, was will und brauche ich wirklich und was kann ich tun, um dies

für mich und meine Umwelt sicher zu bekommen?

Was will ich verändern, was will ich erlangen? 

 

Telefon: +436763634412

Email: praxis@psychotherapie-ukepplinger.at

Praxis für Psychotherapie, Rechte Wienzeile 163/41, 1050 Wien